Integrative Schulungsform (ISF)

 

Grundidee
Seit dem Schuljahr 2005/2006 wird in unserer Schulgemeinde die integrative Schulungsform angewendet. Dem Integrationsgedanken liegt ein Menschenbild zugrunde, das von der Gleichwertigkeit und Würde aller Menschen ausgeht. Auf den Schulalltag bezogen heisst dies, dass alle bemüht sind, Kinder mit unterschiedlichsten Voraussetzungen und Möglichkeiten als gleichwertige Partnerinnen und Partner in das Beziehungsnetz der Klasse einzubinden. Integration ist die Umsetzung des Rechts auf Unterschiedlichkeit und zugleich das Miteinander des Verschiedenen im Alltag.
Die integrative Schulungsform (ISF) bezieht sich auf unsere ganze Schule und zeigt sich im Umgang unter allen Beteiligten.

Ziele
Das Ziel der ISF ist es, möglichst allen Kindern den Besuch des Kindergartens und der Regelklasse in der Primarschule Waldkirch zu ermöglichen. Kinder mit Schulschwierigkeiten und besonderen Lernvoraussetzungen, dies beinhaltet auch besondere Begabungen, bleiben wenn immer möglich in ihren angestammten Klassen. Der Anschluss an das soziale Gefüge und den Schulbetrieb wird damit gewährleistet. Für den Erfolg der ISF ist uns eine optimale Zusammenarbeit mit den Kindern, den Erziehungsberechtigten, den Lehrpersonen, den Förderlehrpersonen, den Therapeutinnen und der Schulischen Heilpädagogin sehr wichtig.

Umsetzung
Die Förderlehrpersonen und die Schulische Heilpädagogin arbeiten jeweils eine Lektion pro Woche in den Klassen. Sie wenden dabei verschiedene Unterrichtsformen wie Teamteaching mit der Klassenlehrperson, Arbeit mit ganzen oder halben Klassen oder auch die Förderung von kleineren Kindergruppen an. Kinder mit einem ausgewiesenen besonderen Förderbedarf erhalten zudem einzeln oder in kleinen Gruppen während jeweils 1-2 Lektionen pro Woche speziellen Förderunterricht.

Bei Fragen wenden Sie sich ungeniert an eine unserer Schulische Heipädagoginnen Frau Katharina Müller oder Frau Gerti Burgermeister.

 

 

 

 

 

 

 

 

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